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Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen: Warum Sie jetzt vorbeugen sollten

Mit dem Herbst kommt nicht nur nasskaltes Wetter, sondern auch die Hochsaison für lästige Erkrankungen. Dabei sind nicht alle so vergleichsweise harmlos wie ein Schnupfen.

Weniger bekannt als die saisonale Grippe, aber nicht minder gefährlich können Erkrankungen durch Pneumokokken sein. Diese Bakterien sind z.B. Auslöser von Lungenentzündungen. Jedes Jahr sterben an den Folgen einer Pneumokokken-Erkrankung allein in Deutschland bis zu 12.000 Menschen. Besonders tückisch: Die Grippe bereitet den Pneumokokken häufig den Weg. Denn in einem beispielsweise durch eine Grippe geschwächten Körper haben die Erreger ein leichteres Spiel.

Weltweit gibt es mehr als 90 verschiedene Pneumokokken-Typen. Diese Bakterien können schwere Erkrankungen wie Lungen-, Hirnhaut- oder Mittelohrentzündung auslösen. Dabei sind 23 Serotypen für über 90 Prozent aller Pneumokokken-Erkrankungen verantwortlich. Für Kinder ab 2 Jahren, Jugendliche und Erwachsene steht ein Impfstoff zur Verfügung, der diese 23 wichtigsten Pneumokokken-Typen umfasst und somit Pneumokokken-Erkrankungen sowie deren Komplikationen vorbeugen kann.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen und Grippe grundsätzlich

- allen Menschen ab 60 Jahren,

- Menschen jünger als 60 Jahre mit chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenleiden (z.B. Asthma, Bronchitis), Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus), chronischen Nierenerkrankungen oder neurologischen Erkrankungen.

- Für Säuglinge und Kleinkinder von zwei bis 24 Monaten gibt es spezielle Impfstoffe und eine gesonderte STIKO-empfehlung.

Die Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen wird einmal injiziert. Bei bestimmten Personengruppen ist eine erneute Impfung nach fünf Jahren notwendig. Die Pneumokokken-Impfung kann zeitgleich mit der Grippeimpfung erfolgen.

Wie funktioniert die Impfung?

Die Pneumokokken-Impfung ist ein Totimpfstoff. Das heißt, er besteht lediglich aus Teilen der Hülle (Kapsel) von Pneumokokken-Bakterien. Diese können keine Krankheit auslösen. Der Körper bildet nach der Impfung Abwehrstoffe (Antikörper) gegen diese Kapselstoffe, die die echten Pneumokokken-Bakterien im Fall einer Infektion abfangen können.

Tipp: Lassen Sie Ihren Impfstatus überprüfen. Gerade für ältere Menschen sollte das Thema Impfen neben den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zur aktiven Gesundheitsvorsorge gehören.

Weitere Infos im Internet:
www.impfenaktuell.de

BILD: © Sanofi Pasteur MSD



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