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Werner Ladwig

Im November 1944 geboren, Ostern 1951 in Dortmund eingeschult, 1966 Abitur in Willingen/Waldeck, Hochsauerland (Schuljahre bitte nicht nachzählen!).

1967 1968 Wehrdienst als Zeitsoldat.

April 1969 Beginn des Studiums an der Universität Köln: Germanistik und Geographie für das Lehramt.

Seit März 1970 verheiratet ( Bemerkung meiner Frau zu meinem an den Tag gelegten Eifer im Studium: 'Wenn du dein Examen machst, heiße ich Egon!) Ich hatte viel Energie als Betonfahrer investiert, um das Studium mit zu finanzieren. Mein prüfender Professor wollte allerdings, wie er mir versicherte, aus meinem Examen kein dokumentarisches Theater machen! Immerhin, ich hatte bestanden.

Nach einer mehr oder weniger glücklichen Zeit im Referendariat Beginn meiner Berufstätigkeit als Lehrer in der Erwachsenenbildung am 01.05. 1975 im Berufsförderungswerk Hamburg, ein Zentrum für berufliche Rehabilitation. Hier werden Menschen in einem neuen Beruf ausgebildet, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen ihren ursprünglichen Beruf (meist handwerklich) nicht mehr ausüben können, zum Beispiel als Verwaltungsfachangestellte, als Wohnungskaufleute, Anwendungsentwickler etc.

1984 entdeckte mich die Bundeswehr wieder als wehrübenden Soldaten. Bis 2002 – ich war fast 58 Jahre - wollte sie auf meine Gastrolle nicht verzichten.

Seit dem 01.02.2009 bin ich Rentner, meine Berufswahl habe ich zu keiner Zeit bereut, im Gegenteil, ich hatte sehr viel Freude bei meiner Tätigkeit.

Weder aus meiner ersten noch aus meiner zweiten Ehe sind Kinder hervorgegangen. Wir haben einen ehemaligen Schüler von mir, der uns beiden sehr ans Herz gewachsen ist, im August 2014 adoptiert; so sind wir auf unsere alten Tage Eltern und gleichzeitig Großeltern geworden, denn Marcus, unser neuer Sohn, ist seinerseits verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit seiner Familie in Hamburg, unserer alten Heimat.

In meiner Freizeit spiele ich gern Klavier, nehme auch noch Klavierunterricht, weil es mit dem Notenlesen hapert (Wie soll man sonst Rachmaninoff beikommen?), bastele notgedrungen am Hause herum, soweit die Kräfte das zulassen, und lese gern.


Nachkriegserinnerungen 1945 bis 1951

Szenen und Erlebnisse einer frühen Kindheit in den Nachkriegsjahren von 1945 bis 1951 in Dortmund

Die „Gnade der späten Geburt“, wie es Altkanzler Kohl einmal anlässlich eines Israelbesuchs etwas unglücklich formulierte, darf ich für mich getrost in Anspruch nehmen:

Im November 1944 am Fuße der Wasserkuppe in der Rhön geboren, fernab vom Bombenhagel, den das Ruhrgebiet erfuhr, döste ich als Säugling sorglos in den Tag hinein. Ich war der letzte von drei Söhnen, die in zeitlich großem Abstand (6 und 7 Jahre) meine Mutter zur Welt brachte...

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