{"id":2663,"date":"2025-12-14T11:20:57","date_gmt":"2025-12-14T10:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/?p=2663"},"modified":"2025-12-14T11:20:58","modified_gmt":"2025-12-14T10:20:58","slug":"ein-brief-an-den-weihnachtsmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/2025\/12\/14\/ein-brief-an-den-weihnachtsmann\/","title":{"rendered":"Ein Brief an den Weihnachtsmann"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein alter Mann sa\u00df frustriert vor dem Fenster seines kleinen Hauses in einer kleinen Gemeinde und schaute auf den Gehweg, auf dem die Menschen hasteten, um in die Gesch\u00e4fte zu kommen \u2013 nur auf der Suche nach passenden Geschenken. Es war Anfang Dezember und der erste Advent war schon vorbei. Herr Lamprecht war ein alter Mann von siebenundachtzig Jahren, der R\u00fccken gebeugt von der schweren Arbeit. Er lebte schon einige Jahre allein in seinem kleinen Haus an der Hauptstra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Er dachte an die Zeit zur\u00fcck, als seine Frau noch gelebt hatte, und an die sch\u00f6nen, gem\u00fctlichen Weihnachtsfeste, die sie zusammen verlebt hatten. Doch in diesem, wie auch in den zur\u00fcckliegenden Jahren nach dem Tod seiner Erna, verlief ein Weihnachtsfest genauso trostlos wie das andere. Noch nicht einmal ein Weihnachtsgesteck oder Adventskranz wies auf das kommende Fest hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Lustlos schaute er auf die Stra\u00dfen. Keine einzige Schneeflocke war zu sehen. Das Einzige, was auf das kommende Fest hinwies, waren die mit Lichtern geschm\u00fcckten H\u00e4user und die Weihnachtsbeleuchtung, welche \u00fcber die Stra\u00dfe gespannt war. Sein Haus stach durch die fehlende Beleuchtung hervor.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sinnierte dar\u00fcber, was das Fest f\u00fcr ihn ausmachte: Weihnachtslieder singen in Erwartung des Christuskindes, Zeit zu haben f\u00fcr seine Mitmenschen und f\u00fcr eine gem\u00fctliche Unterhaltung \u2013 vielleicht mit einem hei\u00dfen Gl\u00fchwein. All dies schienen die Menschen nicht mehr als wichtig zu erachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz entschlossen trat er vom Fenster zur\u00fcck und setzte sich an seinen Schreibtisch. Er setzte seine Brille auf und machte die Lampe an, damit er besser sehen konnte. Er nahm einen Schreibblock aus der Schreibtischschublade und seinen F\u00fcller aus dem Beh\u00e4lter, der auf dem Schreibtisch stand, und fing an zu schreiben. Ein letztes Mal wollte er noch einen Brief an den Weihnachtsmann verfassen. Er wusste wohl, dass dieser Brief nie den Weihnachtsmann erreichen w\u00fcrde, aber so konnte er sich einen kleinen Teil seines Frustes vielleicht von der Seele schreiben. Mit gro\u00dfen Buchstaben fing er an, in einer immer noch sch\u00f6nen Handschrift, auf das Blatt zu schreiben: \u201eLieber Weihnachtsmann, dies wird wohl mein letzter Wunsch an dich werden.\u201c Nun hielt er inne. Er \u00fcberlegte, wie er wohl fortfahren k\u00f6nnte, und w\u00e4hrend er \u00fcberlegte, schob er sich das Ende seines F\u00fcllers zwischen die noch verbliebenen Z\u00e4hne und kaute darauf herum \u2013 so wie er es bereits als Kind getan hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann fing er an zu schreiben, und auf seinem Briefpapier war die Fortsetzung zu lesen: \u201eWei\u00dft du, Geschenke brauche ich keine mehr. Die Schr\u00e4nke sind voll, meine H\u00e4nde m\u00fcde. Das Einzige, was ich mir w\u00fcnsche, ist Zeit. Zeit f\u00fcr die Menschen untereinander und ein bisschen Zeit auch f\u00fcr mich. Zeit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch unter Nachbarn und Freunden. Zeit f\u00fcr ein L\u00e4cheln, das mit Warmherzigkeit gezeigt wird. Gerne w\u00fcrde ich auch wieder einmal Weihnachtslieder mit netten Menschen singen und dabei selbst gebackene Pl\u00e4tzchen essen. All dies w\u00fcrde mir reichen. Wenn nur ein kleiner Teil davon in Erf\u00fcllung gehen w\u00fcrde, w\u00e4re ich mehr als zufrieden. Alles Liebe, dein Emil Lamprecht\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"574\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Kurz_entschlossen_trat_der_alte_Mann_vom_Fenster__0e69a69f-da99-4c08-aa85-eb37a46710cb_0-574x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2665\" style=\"width:304px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Kurz_entschlossen_trat_der_alte_Mann_vom_Fenster__0e69a69f-da99-4c08-aa85-eb37a46710cb_0-574x1024.png 574w, https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Kurz_entschlossen_trat_der_alte_Mann_vom_Fenster__0e69a69f-da99-4c08-aa85-eb37a46710cb_0-168x300.png 168w, https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Kurz_entschlossen_trat_der_alte_Mann_vom_Fenster__0e69a69f-da99-4c08-aa85-eb37a46710cb_0-768x1370.png 768w, https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Kurz_entschlossen_trat_der_alte_Mann_vom_Fenster__0e69a69f-da99-4c08-aa85-eb37a46710cb_0.png 816w\" sizes=\"auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Er las den Brief nochmals durch, nickte dabei, als wolle er sich selbst zustimmen, das Richtige zu Papier gebracht zu haben. Dann faltete er mit seinen alten, zittrigen H\u00e4nden den Brief zusammen und steckte ihn in einen Briefumschlag. Mit der Zunge fuhr er \u00fcber die Gummierung und klebte ihn zu. Im Anschluss legte er den Brief, ohne Adresse, auf die Fensterbank und legte sich schlafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am kommenden Morgen, als er sich gerade sein Fr\u00fchst\u00fcck zubereitete, klingelte es an der Haust\u00fcr. \u201eNanu\u201c, dachte er, \u201ewer kommt denn da so fr\u00fch?\u201c Der Postbote? Wer sollte ihm wohl schreiben? Neugierig geworden ging er nachschauen und war sehr erstaunt, eine junge Frau vor sich zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie l\u00e4chelte ihn an und erkl\u00e4rte: \u201eIch bin die Nachbarin von gegen\u00fcber\u201c, und hielt ihm einen Teller hin, gef\u00fcllt mit Weihnachtspl\u00e4tzchen. Dann sagte sie: \u201eIch habe erfahren, dass Sie alleine leben, und ich hoffe, Ihnen mit diesen Pl\u00e4tzchen etwas Weihnachtsfreude vermitteln zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wurden die Augen von Herrn Lamprecht doch etwas feucht. Damit hatte er nicht gerechnet. Er bedankte sich, als sie sich unvermittelt zu ihm umwandte, bevor sie gehen wollte, und fragte: \u201eHerr Lamprecht, ich habe Ihren Namen am Briefkasten gelesen.\u201c F\u00fcgte sie erg\u00e4nzend hinzu, als er sie fragend anblickte, als wolle er sagen \u201eWoher kennen Sie meinen Namen?\u201c: \u201eWas ich Sie noch fragen wollte: Am kommenden Sonntag gibt der ans\u00e4ssige Chor ein Weihnachtskonzert in der Kirche. M\u00f6chten Sie uns begleiten? Wir w\u00fcrden Sie abholen und mit Ihnen zur Kirche fahren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ungl\u00e4ubig sah er sie an. Dann hatte sich diese Frage den Weg bis in sein Gehirn gebahnt. Ohne zu z\u00f6gern stimmte er zu. Oh, wie gerne wollte er das! Sie machten noch die Uhrzeit aus, wann sie kommen w\u00fcrden. Dann lief sie leichtf\u00fc\u00dfig \u00fcber die Stra\u00dfe und winkte ihm nochmals von der gegen\u00fcberliegenden Seite l\u00e4chelnd zu. Beschwingt, soweit es seine Beine zulie\u00dfen, ging er zur\u00fcck in die K\u00fcche. Dort konnte man ihn l\u00e4chelnd vor seiner Kaffeetasse sitzen sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch die \u00dcberraschungen sollten an diesem Tag noch nicht vorbei sein. Am Nachmittag klingelte sein Telefon. Schon lange hatte er keinen Anruf mehr gehabt. Etwas verdattert nahm er den H\u00f6rer ab und stammelte mehr schlecht als recht seinen Namen hinein. Aus dem H\u00f6rer kam eine etwas knarrende und ungewohnte Stimme eines \u00e4lteren Mannes. Diese fragte, ob dies der Anschluss von Emil Lamprecht sei. Als er bejahte, meinte die Stimme: \u201eMein Gott, Emil, hier ist Josef Staller, dein ehemaliger Nachbar. Kannst du dich an mich erinnern?\u201c Emil musste nicht lange \u00fcberlegen \u2013 es waren seine besten Freunde gewesen. Als jedoch die Ehefrau von Josef bettl\u00e4gerig wurde, zogen sie zu ihrer Tochter in den Norden von Deutschland. Am Anfang hatten sie noch Kontakt, doch der schlief irgendwann ein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"574\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Lchelnd_sah_der_alte_Mann_auf_das_Bild_seiner_Fra_9f1b73c1-a12c-41a5-b203-f98778b978e5_0-574x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2664\" style=\"width:334px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Lchelnd_sah_der_alte_Mann_auf_das_Bild_seiner_Fra_9f1b73c1-a12c-41a5-b203-f98778b978e5_0-574x1024.png 574w, https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Lchelnd_sah_der_alte_Mann_auf_das_Bild_seiner_Fra_9f1b73c1-a12c-41a5-b203-f98778b978e5_0-168x300.png 168w, https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Lchelnd_sah_der_alte_Mann_auf_das_Bild_seiner_Fra_9f1b73c1-a12c-41a5-b203-f98778b978e5_0-768x1370.png 768w, https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/u7748771984_Lchelnd_sah_der_alte_Mann_auf_das_Bild_seiner_Fra_9f1b73c1-a12c-41a5-b203-f98778b978e5_0.png 816w\" sizes=\"auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Er musste wohl bei seinen \u00dcberlegungen etwas still gewesen sein, als die Stimme im H\u00f6rer rief: \u201eHallo Emil, bist du noch dran? Ich wollte dich nur fragen, ob wir uns mal wieder sehen k\u00f6nnten. Mein Heimweh hat mich wieder hierher getrieben. Da ich allein bin, wohne ich hier im Seniorenstift in der Schmalen Gasse.\u201c Emil wusste nicht, wie ihm geschah. Damit hatte er in seinen k\u00fchnsten Tr\u00e4umen nicht gerechnet. Dann h\u00f6rte er noch die Stimme von Josef: \u201eEigentlich wollte ich dich fragen, ob du noch so mobil bist, dass du mich hier mal besuchen k\u00f6nntest. Ich habe erfahren, dass deine Erna auch nicht mehr da ist. Da habe ich mir gedacht, es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn du vielleicht am Freitag bis um 12:00 Uhr hier sein k\u00f6nntest. Dann k\u00f6nnten wir zusammen das Mittagessen einnehmen und uns danach in mein Reich zur\u00fcckziehen bis 14:00 Uhr. Danach gibt es eine kleine Adventsfeier hier in unserem Salon mit Weihnachtsmusik, einer kleinen Lesung mit Geschichten und Liedern zu Weihnachten und anschlie\u00dfendem Kaffeetrinken mit Kaffee und Kuchen. Was meinst du?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Emil zog sich einen Stuhl heran, um sich darauf zu setzen. Die \u00dcberraschung hatte ihm sein Standverm\u00f6gen geraubt. Als ihm allm\u00e4hlich klar wurde, was da geschehen war, konnte er nur noch antworten: \u201eJosef, ich freue mich wahnsinnig. Wenn alle Stricke rei\u00dfen, komme ich mit einem Taxi. Bis Freitag. Tsch\u00fcss.\u201c Bevor er den H\u00f6rer auflegen konnte, h\u00f6rte er nur noch ein belustigtes Lachen aus der Leitung, dann war sie tot.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor er sich von seinem Stuhl erhob, ging ihm nur durch den Sinn: \u201eDer Brief an den Weihnachtsmann liegt immer noch auf der Fensterbank. Vielleicht ist es ihm m\u00f6glich, unsere W\u00fcnsche zu erraten. Allm\u00e4hlich glaube ich alter Kerl wieder an den Weihnachtsmann. Alle meine W\u00fcnsche wurden mir auf wundersame Weise erf\u00fcllt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4chelnd sah er auf das Bild seiner Frau, welches auf der Kommode neben dem Fernseher stand, und sagte leise: \u201eLiebe Erna, mein M\u00e4uschen, ich glaube, dass du es warst und ein gutes Wort beim Weihnachtsmann f\u00fcr mich eingelegt hast. Danke. Ich verspreche dir fest, ich werde heute noch in die Stadt fahren und mir einen Adventskranz kaufen. Jetzt kann ich mich auch auf Weihnachten freuen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Schon eine Stunde sp\u00e4ter sah man ihn Richtung Zentrum laufen. Er wollte umgehend das Versprechen an seine Frau in die Tat umsetzen. Es wurde f\u00fcr ihn in diesem Jahr ein wundersch\u00f6nes Weihnachtsfest. Aber was besonders sch\u00f6n war: Er war nicht mehr allein. Ein alter Freund hatte den Weg zu ihm gefunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein alter Mann sa\u00df frustriert vor dem Fenster seines kleinen Hauses in einer kleinen Gemeinde und schaute auf den Gehweg, auf dem die Menschen hasteten, &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2666,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,71],"tags":[],"class_list":["post-2663","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichten","category-rita-gutsmuths"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2663"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2667,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2663\/revisions\/2667"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herbstwind-online.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}