Wal-Thers Gesang

Dieses Buch stammt von einem der Redaktionsmitglieder, Sabine Veit, weshalb es heute hier vorgestellt wird. Falls Sie Interesse haben, es ist bei Amazon erhältlich.

Worum geht es?

Alle Meeresbewohner wissen, dass Mannanai die Meere und all ihre Bewohner erschaffen hat. Also auch das Great Barrier Reef an der australischen Nordostküste. Es liefert vielen Wesen des Meeres Nahrung und Unterkunft und wird die Wiege des Meeres genannt.
Doch die Korallen sterben. Mannanais Priesterin Hai-Ke kennt die Ursache: Die Buckelwale haben Mannanai mit ihrem Gesang verärgert. Die Wale singen fortan nur noch im Dienste der Haie. Dabei wünscht sich der kleine Wal-Ther nichts sehnlicher, als seine Stimme erklingen zu lassen. Er setzt sich ab und übt heimlich und bald stellt er fest, dass die Korallen unter seinen Liedern aufblühen. Doch schon bald erwischt ihn Hai-Ke. Er soll der Göttin geopfert werden und flieht.
Sein langer und einsamer Weg führt ihn durch den Indischen Ozean bis in die Antarktis, wo er sich den aufständischen Sängern anschließt. Als er sich dankbar erweisen will und ihnen zeigt, wie man Fische mit Hilfe des Gesangs jagen kann, begeht er einen folgenschweren Fehler.

Und eine kleine Leseprobe

Wal-Ther sah nach draußen. Ping Tsiao schwamm durch leuchtende Wasser auf ihn zu und wendete den Kopf. Die Pinguine führten in einem Meer voller Fische ihr Ballett auf und für einen winzigen Moment glaubte Wal‑Ther, er hätte den Geist von Ping Tsen Hui gesehen.
Robben mischten sich unter die Pinguine und tanzten auf ganz eigene Art, zogen elegante Kreise und Spiralen. Die Höhle selbst füllte sich mit den verschiedensten Fischarten. Sogar der Krill tummelte sich lebhafter in den Ritzen und Scharten. Was für eine wundervolle Welt. Wie hatte er nur denken können, dass Mannanai nicht existierte?

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